sprachsalat

Sprache und Kommunikation = sich verstehen

Hilfen bei Spracherwerbsstörungen zur Inklusion

Behindert ist man nicht, behindert wird man…

Positionspapier des dbs-Ev zur Inklusion

Zahlreiche Elternverbände und Betroffene verstehen die Forderung nach Inklusion behinderter Menschen und zur Umsetzung der Konvention in den (schulischen) Lebensalltag als längst überfälligen Beitrag zur Teilhabe und zur Emanzipation in die Gesellschaft. Sie begreifen Sonderbeschulung als Ausgrenzung und sehen den Stigmatisierungseffekt als belastend an. In der Abwägung zwischen optimierten Fördermöglichkeiten in der Förderschule und der teilweise schwierigeren Hilfestellung in der Regelschule entscheiden sie sich für die “Normalität”. Dass Beides möglich ist, optimale Förderung und Regelbeschulung, beweisen viele, viele erfolgreiche Beispiele in allen Bundesländern.

http://www.dbs-ev.de/20+M5412b22b6aa.html.

Positionspapier  der DGS- von Prof. Glück

)hier vollständige Fassung

Barrierefreie Bildungseinrichtungen
Kinder und Jugendliche mit Sprach‐ und Kommunikationsbeeinträchtigungen erfahren in allgemeinen Bildungsinstitutionen durch die systemische Interaktion des Bildungsangebotes mit ihren Beeinträchtigungen
spezifische Barrieren in der Entwicklung ihrer kognitiven, sozio‐emotionalen und vor allem sprachlich‐kommunikativen Fähigkeiten. Im Prozess der Inklusion ist daher dafür Sorge zu tragen, dass im gemeinsamen Unterricht derartige Barrieren abgebaut oder ganz vermieden werden.

Inklusion im Lichte der UNBehindertenrechtskonvention2
Auch wenn der Begriff der Inklusion sowohl in verschiedenen Disziplinen als auch innerhalb des pädagogischen Kontexts sehr vielfältig ausgelegt wird, so wird doch pädagogisch stets damit die Idee einer Gesellschaft charakterisiert, deren Identität sich nicht aus der Ab‐ und Ausgrenzung von Menschen mit bestimmten äußeren und inneren Merkmalen ableitet, sondern die im Gegenteil das sozial Gemeinsame zum Kern der Identität macht.
Diese allgemeine, normative Zielsetzung wird nicht dadurch entkräftet, dass andere Grundrechte, wie die freie Selbstbestimmung, dem Ideal der sozialen Teilhabe aller prinzipiell entgegenstehen können. Der Ausschluss aus Bereichen gesellschaftlicher Praxis gegen den erklärten Willen des Einzelnen
ist nicht durch Hautfarbe, Religionszugehörigkeit, ethnische Zugehörigkeit, Geschlecht, Zugehörigkeit zu einer sozialen Schicht und auch nicht durch eine Behinderung der Person zu rechtfertigen.
Zu den wesentlichen Bereichen gesellschaftlicher Praxis gehört die institutionalisierte Bildung.
Damit ist auch für diesen Bereich die Gemeinschaft aller die vorrangig anzustrebende Sozialform.
Das Ziel
 die Gestaltung eines besonderen, sprachheilpädagogisch ausgerichteten Bildungsangebotes
für die Schülerinnen und Schüler in Unterricht und Therapie an allgemeinen Bildungseinrichtungen
und an spezialisierten Kindergärten und Schule der sog. Kompetenzzentren „Sprache.

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s

%d bloggers like this: